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Großer Wassertest zeigt:

Trinkwasser aus dem Hahn genügt hohen Qualitätsansprüchen


„Trinkwasser aus dem Hahn zählt in Deutschland zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln. Das belegt nun auch die Stiftung Warentest in der Ausgabe 8/2016 mit ihrem „großen Wassercheck“.

Die Testauswertung zeigt: Leitungswasser ist von hoher Qualität und günstig. Auch das Umwelt-bundesamt und das Bundesgesundheitsministerium vergeben in ihren offiziellen Berichten regelmäßig die Note gut bis sehr gut für Leitungswasser. Das zeigt: Verbraucher können das von uns gelieferte kühle Nass jederzeit und lebenslang ohne Bedenken trinken. Die hohen Investitionen für Wasserversorgungsanlagen, Netze und für den Trinkwasser-Ressourcenschutz tragen zu diesem Erfolg maßgeblich bei“, sagte Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser des BDEW Bundesverbandes der Energie und Wasserwirtschaft e.V. kürzlich in Berlin.

Die offiziellen Kontrollen belegen seit langem, dass bei den mikrobiologischen und chemischen Qualitätsparametern die strengen gesetzlichen Anforderungen zu über 99 Prozent eingehalten und die Grenzwerte nur in sehr wenigen Einzelfällen überschritten werden. Moderne Messmethoden und -geräte ermöglichen es heute, selbst kleinste Konzentrationen von Stoffen im Wasser festzustellen. „Das Umweltbundesamt, die Gesundheitsämter und wissenschaftlichen Institute beobachten gemeinsam mit den Wasserversorgern kontinuierlich die Entwicklungen im Bereich der Gewässerqualität sowie der Trinkwasserqualität“, so Weyand.

Um den hohen Standard auch in Zukunft zu erhalten, treiben Wasserwirtschaft und BDEW den Schutz unserer Gewässer in Zusammenarbeit mit dem Gesetzgeber aktiv voran – zum Teil weit über die gesetzlichen Regelungen hinaus. „Diese Belastungen gering zu halten, liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen. Verbraucher und Industrie (Chemie- und Pharmaindustrie, Landwirtschaft, Ärzte) können und sollten durch ihr Verhalten die Qualität des Wassers positiv beeinflussen. Wenn die Messwerte in Ausnahmefällen einmal ansteigen, werden die Ursachen umgehend erforscht und Gegenmaßnahmen eingeleitet“, so Weyand abschließend.

 

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